Radfahren im Hirschberger Tal

Mit dem Fahrrad in Niederschlesien

vom 16. bis zum 23. August 2017

Wie auf einer Perlenkette reihen sich Schlösser, Paläste und mittelalter- liche Burgen im Hirschberger Tal aneinander. Das Tal schmiegt sich an das Riesengebirge und zieht wieder zunehmend Touristen an, gibt es doch hier mehr Herrenhäuser und Schlösser als an der Loire. Viele davon sind in den letzten Jahren liebevoll restauriert und renoviert worden, andere liegen jedoch noch im Dornröschenschlaf und warten darauf, "wachgeküsst" zu werden.

 

Im 19. Jahrhundert zog die liebliche Landschaft im Dreiländereck zwischen Polen, Tschechien und Deutschland den preußischen Hochadel an. Alexander von Humboldt und Johann Wolfgang von Goethe schwärmten ebenso von der Gegend wie Caspar David Friedrich, Ludwig Richter und andere Künstler. Das Tal, das nur ungefähr 70 Kilometer von Görlitz und 100 Kilometer von Breslau entfernt ist, gehört zu einer der bedeu-tendsten Kulturlandschaften Europas und weist die größte Dichte an Schlössern in Europa auf.

 

Auf allen Seiten wird das Hirschberger Tal von Teilgebirgen der Sudeten eingerahmt. Es liegt zu Füßen des Riesengebirges, das zugleich seine südliche Begrenzung darstellt. Im Osten grenzt das Tal an den Landeshuter Kamm, im Westen an das Isergebirge sowie an die Vorberge des Isergebirges und im Norden an das Bober-Katzbach-Gebirge. Der  Bober durchfließt das Tal entlang seiner Nordseite, seine Zuflüsse   Lomnitz  und Zacken  fließen, von Südosten und Südwesten kommend, jeweils entlang der Ostseite und der Westseite des Tals und münden bei Hirschberg, heute Jelenia Gora, in den Bober.

 

Von zahlreichen Orten im Tal bieten sich unvergleichliche Aussichten auf die Berge.

 

Diese Region wollen wir mit dem Fahrrad näher erkunden. Ausgangspunkt unserer Touren ist das Schlosshotel in Stonsdorf.

 

Unsere Touren führen zu großen Teilen über klassifizierte, weniger befahrene Straßen (vergleichbar unseren Kreisstraßen), teilweise aber auch über gut zu befahrene Wirtschafts- und Waldwege. Stärker befahrene Straßen werden bei den ausgewählten Strecken gemieden. Ausgewiesene, separat geführte Radwege gibt es nur sehr selten.

 

Die Landschaft ist überwiegend leicht hügelig mit etlichen leichteren Anstiegen, aber insgesamt sind die Touren gut zu bewältigen.

 

Das Programm:

 

Mittwoch, 16.08.2017: Anreise mit dem Bus nach Hirschberg. Wir beziehen unser Quartier für die kommenden Tage im Schlosshotel Stonsdorf.
 

Donnerstag, 17.08.2017: Radtour im südöstlichen Teil des Hirschberger Tals. Entlang der Schlösser Schildau, Boberstein, Fischbach, Buchwald, Arnsdorf und Zillerthal-Erdmannsdorf erradeln wir eine Landschaft, die schon der Hochadel liebte. Unzählige Prachtbauten liegen heute rechts und links vom Radweg.
 

Freitag, 18.08.2017: Per Bus geht es nach Schömberg. Wir nutzen den ausgewiesenen Radweg an der oberen Bober und erreichen über Grüssau mit seiner barocken Klosteranlage nach gut 50 Kilometern das Schloss Lomnitz. Wir besuchen hier den alten Gutshof und schauen uns das neu renovierte Schloss von innen an.
 

Samstag, 19.08.2017: Busfahrt nach Goldberg, von dort fahren wir mit dem Rad durch das Katzbachtal Richtung Liegnitz. Goldberg ist eine schöne alte Bergstadt an der Katzbach. Wir fahren durch eine historisch bedeutsame Landschaft, fand hier doch 1813 die „Schlacht an der Katzbach“ statt. In Wahlstatt werden die Räder verladen. Am Nachmittag besuchen wir die Friedenskirche in Jauer.
 

Sonntag, 20.08.2017: Zunächst unternehmen wir einen Abstecher zum Schloss Fürstenstein. In den Gewölben vermutet man das Bernsteinzimmer oder den Goldzug. Bislang war man bei der Suche aber nicht sonderlich erfolgreich. Von hier aus geht es mit dem Rad zur Friedenskirche in Schweidnitz und zum Gut Kreisau, Sitz der Familie von Moltke.
 

Montag, 21.08.2017: Wir radeln entlang des Höhenzugs des Isergebirges bis zum hervorragend renovierten Schloss Wernersdorf. Nach einer Kaffeepause hier geht es über den Kurort Bad Warmbrunn zurück nach Stonsdorf.
 

Dienstag, 22.08.2017: Mit dem Rad fahren wir über Hirschberg nach Böberröhrsdorf, wo wir den mittelalterlichen Wohnturm besichtigen. Weiter vorbei an der Bobertalsperre geht es bis Löwenberg, wo eines der schönsten Rathäuser Schlesiens bewundert werden kann.
 

Mittwoch, 23.08.2017 Heimreise.

 

Leistungen:


* Fahrt mit einem Reisebus
* Fahrradtransport im Spezialanhänger
* ständige Busbegleitung
* Radreisebegleitung während der Reise
* 7 x Übernachtung / Frühstück Schloss Stonsdorf
* 7 x Abendessen im Hotel
* Führung in der Klosteranlage Grüssau
* Führung Schloss Lomnitz & Fürstenstein
* Führungen in Schweidnitz und Jauer

 

Wir wohnen während der gesamten Reise im Schlosshotel Stonsdorf

 

Reisepreis:

 

1.150,00 € pro Person
192,50 € Aufpreis Einzelzimmer

 

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Radstrecken in Niederschlesien
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