Eisack und Etsch

Radfahren in Südtirol vom Reschenpass und vom Brennerpass herunter bis nach Verona

 

Vom 9. bis zum 16. September 2017

 

Vorbereitungstreffen am 14. August um 19.00 Uhr

 

 

Hier ist Südtirol das Ziel. Einmal den Rechenpass runter und dann vom Brenner runter auf einer alten Eisenbahntrasse geht es über Bozen, Trient und Rovereto weiter nach Verona.

 

Radfahren südlich der Alpen den Reschenpass und den Brennerpass herunter bis nach Verona ist ein unbeschreibliches Reiseerlebnis: atemberaubende Alpenpanoramen, gletscher-farbene Gebirgsseen, blühende Obstbäume oder knallrote apfelbehangene Obstplantagen – je nach Jahreszeit. Immer südlicher wird das Flair der kleinen Ortschaften und der wichtigsten Städte Südtirols Meran, Brixen, Bozen, aber auch Trient, Rovereto und Verona.

 

Zu Beginn der Tour stehen die beiden Alpenpässe auf unserem Tourenprogramm: der Reschenpass und der Brennerpass. Der Bus bringt uns jeweils zu den Ausgangspunkten: Reschen mit 1500 Meter und Brennero mit ebenfalls ca. 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Beide Wege treffen sich in Bozen mit ca. 200 Höhenmetern. Dann fahren wir aber zunächst mit dem Bus bis nach Verona, um dann stromaufwärts wieder Richtung Bozen zu radeln. Die Etsch verzeichnet hier kaum Steigungen, allerdings setzen mit großer Regelmäßigkeit „heftige Winde“ vom Mittelmeer ein und drücken in das Etsch-Tal, so dass „umgekehrtes Radeln“ hier in allen Reiseführern empfohlen wird.

 

Der Reschenpass: Der Pass verbindet das Inntal an der schweizerisch-österreichischen Grenze mit dem Südtiroler Vinschgau. Mit etwas über 1.500 Metern über dem Meer ist er eine der niedrigsten Stellen im Alpenhauptkamm. Seit alters her hat er eine große Verkehrsbedeutung, lässt sich aber auch auf verkehrsarmen Wegen überqueren. Die Landschaft zu beiden Seiten des Passes gilt als reizvoll. Deshalb, und aufgrund der moderaten Steigungen, ist er auch für weniger erfahrene Radler geeignet. Die Via Claudia Augusta führt über den Reschenpass. Hier entspringt die Etsch, der wir bei stetigem Gefälle hinunter durch das herrliche Tal des Vinschgaus bis in die Kurstadt Meran und bis nach Bozen weiter folgen. Der Radweg ist weitgehend ausgebaut und beschildert und verläuft meist auf asphaltiertem Boden und verkehrsarmen Straßen.

Der Obervinschgau hat einen eher alpinen Charakter, die Dörfer erscheinen ruhig und beschaulich, der Winter läßt sich später verdrängen als im unteren Vinschgau und so gibt es im oberen, höher liegen Teil des Tals zwangsläufig auch weniger Tourismus. Je weiter wir uns dem Untervinschgau nähern, desto milder wird das Klima. Der Blick schweift über weite Obstplantagen: Aprikosen und Äpfel werden angebaut und verwandeln das Tal im Frühjahr in ein endlos scheinendes Meer aus weißen und rosafarbenen Blüten.

 

Der Brennerpass: die Strecke führt durch das Wipptal und entlang des Eisack. Der Radweg verläuft auf der alten Bahntrasse der Brennerbahn Richtung Pflerschtal. Zwischen Brennerpass und Gossensass (Colle Isarco) führt er durch zwei Tunnel und bietet atemberaubende Blicke ins Wipptal und auf die Berge des Pflerschtals. Das Ende der ausgebauten Bahnstrecke kommt abrupt im Bereich der Kehrschleife der heutigen Brennerbahn: eine kurvige Abfahrt mit kräftigem Gefälle führt zu einem neu ausgebauten Radweg entlang des Pflerscherbachs bis nach Gossensass. Nach Überquerung der Brenner-Staatsstraße führt ein neuer, asphaltierter Radweg über Oberried und Unterried zum alten Zoll an der Brennerstraße. Von dort aus muss man noch ein kurzes Stück die Straße benutzen bis nach Sterzing.

Ab Sterzing führt ein Radweg entlang des Eisack in Richtung Süden. Dieser Radweg bleibt nicht immer im Tal des Eisack, sondern ist in seinem Verlauf gespickt mit einigen kurzen Steigungen. Vor Stilfes verlässt der Radweg erstmals das Tal des Eisack. Weitere Steigungen befinden sich bei Mezzaselva und im Bereich des Vahrner Sees. Erst ab Brixen wird es wieder einfach, kilometerlang geht es ohne Mühe stetig leicht bergab. Noch eine kurze "Unebenheit" im Profil vor Waidbruck/Ponte Gardena, dann ist man auf der sehr gut ausgebauten Bahntrasse bis kurz vor Bozen. Der asphaltierte Radweg führt durch etliche Tunnel, im engen Eisacktal immer am Rande des Flusses. Hoch oben, auf Stelzen gebaut, begleitet uns die Brennerautobahn. Ohne Mühe erreicht man auf dem gut ausgebauten Radweg den Bahnhof und die Stadt Bozen.

 

Zum Programm:

 

Freitag, den 8.9: Verladen der Fahrräder

 

Samstag, den 9.9.: Busfahrt bis Nauders in Österreich, kurz vor der italienischen Grenze, Übernachtung  in Nauders

 

Unsere Unterkunft: Hotel Post

 

Sonntag, den 10.9.: die ersten Kilometer des Tages legen wir mit dem Bus zurück, um am Reschensee den höchsten Punkt unserer Radetappe zu erreichen. Hier starten wir zu unserer ersten Radtour entlang der Etsch durch das Vinschgau. Wir passieren historische Ortschaften wie Burgeis, Glurns mit dem mittelalterlichen Stadtkern, Laas, in dem das berühmte Laaser Marmor abgebaut wird, und Naturns. Es geht stetig bergab bis kurz vor Meran. Der Bus bringt uns dann nach Bozen. Hier übernachten wir dreimal im Gästehaus des Kolpingwerkes Südtirol

 

Wir wohnen drei Nächte im Gästehaus des Kolpinghaus

 

Montag, den 11.9.:  Der Bus bringt uns hoch bis zum österreichisch-italienischen Grenzort Brennero. Bei rund 1500 Höhenmeter starten wir auf der alten Trasse der Brennereisenbahn zunächst bis nach Sterzing. Hier gönnen wir uns einen kurzen Blick in die Altstadt.  Wir erreichen Brixen. Der Bus bringt uns zurück nach Bozen. Nach dem Abendessen Stadtrundgang

 

Dienstag, den 12.9.: es geht zurück bis nach Brixen mit dem Bus. Wir starten im Sadtzentrum, kommen auf dem Radweg ins Stadtzentrum von Bozen und folgen der Etsch bis kurz vor Meran.

 

Dritte Übernachtung in Bozen 

 

Mittwoch, den 13.9.: Heute haben Sie sich zu entscheiden: entweder geniessen Sie einen radfreien Tag bei einer Stadtführung in Verona und nehmen sich ausreichend Zeit für eine Stadterkundung oder Sie radeln durch das Etschtal . Am Nachmittag treffen sich beide Gruppen in Roverto, die zweitgrößte Stadt des Trentino und geprägt von der italienisch-österreichischen Geschichte, Übernachtung in Rovereto

 

Übernachtung im Hotel Leon d`Oro in Rovereto

 

Donnerstag, den 14.9.: am nächsten Tag geht es von Rovereto durch das Etschtal weiter bis nach Trient. Entlang der Etsch auf den Felsen der Gebirgszüge erkennt man wehrhafte Burgen, die über dem Tal thronen und den wichtige Handels- und Militärweg von hier oben aus kontrollierten. Mit Trient verbindet man sicherlich das Konzil in den Jahren von 1545 bis 1563 und den Versuch der Katholischen Kirche, sich mit Protestanten, Anglikanern und Calvinisten erfolgreich auseinander zu setzen. Das Ende des Konzils war der Beginn der Gegenreformation.

Aber auch als Handelszentrum war und ist Trient von großer Bedeutung und auch hier spürt man noch den Einfluß der Österreicher auf die Stadt im vorletzten Jahrhundert. Während einer Stadtführung erleben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und hören von der wechselhaften Geschichte Trients. Übernachtung in Trient.

 

In Trient wohnen wir im Hotel Everest

 

Freitag, den 15.9.: Am Morgen verlassen wir Trient und radeln Richtung Bozen. Nach gut 40 Kilometer verladen wir die Fahrräder, mit dem Bus legen wir die erste Etappe der Heimreise zurück bis kurz hinter die deutsche Grenze, Übernachtung in Pfaffenhofen im Hotel Straßhof

 

Samstag, den 16.9.: Heimreise

 

Ein wichtiger Hinweis: Es gibt in dieser Region ein gut ausgebautes Radwegenetz. Stellenweise nutzen wir auch alte Eisenbahntrassen, die speziell für Radler ausgebaut wurden und immer mal wieder durch stillgelegte Eisenbahntunnel führen. Der Bus bringt uns jeweils zu den hoch gelegenen Ausgangspunkten. Überwiegend geht es bergab, zwischendurch ist aber auch immer mal wieder mit Steigungen zu rechnen. Es handelt sich um busbegleitete Radreisen. Das heißt, dass wir den Bus in regelmäßigen Abständen treffen und jeder – je nach Kondition – in den Bus umsteigen kann. Da wir einen speziellen Radanhänger haben, nimmt jeder Reisende sein eigenes Rad mit – auf dem er sich wohlfühlt und mit dem er vertraut ist. Die Tagesetappen sind zwischen 40 und 70 Kilometer lang.

 

Der Akzent dieser Reise liegt auf dem Radfahren in einer sehenswerten Region, zwischendurch gibt es Führungen und Besichtigungen. Das Radfahren steht aber im Mittelpunkt, nicht so sehr die kulturell sehenswerten und historisch bedeutenden Ortschaften. Wir lassen auch schon mal eine Kirche „links liegen“

 

Zu dieser Reise gibt es ein Vorbereitungstreffen. Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen.

 

Leistungen:

 

* Fahrt mit einem Reisebus

* Radtransport im Spezialanhänger

* ständige Busbegleitung

* Radreisebegleitung während der Reise

* Frühstücksimbiss auf der Hinreise

* 1 x Übernachtung in Nauders

* 3 x Übernachtung in Bozen
* 1 x Übernachtung in Rovereto
* 1 x Übernachtung in Trento
* 1 x Übernachtung in Rosenheim

* anfallende Kultur- / Bettensteuer

* 7 x Frühstück & Abendessen
* Stadtführung Bozen
* Stadtführung Verona
* Stadtführung Rovereto
* Stadtführung Trento

 

Reisepreis:


1.050,00 € pro Person
161,00 € Aufpreis Einzelzimmer

 

Den Katalog mit allen Radreisen finden Sie auf der Startseite

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