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“Wer den Ereignissen auf der Spur bleiben will,
muß Orte aufsuchen, an denen sie sich vollzogen haben” Karl Schlögel, Historiker
Auf dieser Seite finden Sie einige Links zu wichtigen Orten oder zu anderen Webseiten, um weitere Infos zu bekommen
Orte:
Ausgangspunkt unserer Radtouren in Masuren ist Wilkasy/Wilkassen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Gizycko, früher Lötzen. Sie gilt als die Sommerhauptstadt Masurens. Viele Infos unter dem Link: Lötzen
Auf der Hinreise machen wir Station in Thorn. Sie gilt nach Krakau und Warschau als die drittschönste und sehenswerteste Stadt in Polen. Hier der Link auf die deutschsprachige Webseite Thorn
Auf der Rückfahrt machen wir eine Stippvisite in der alten Hansestadt Danzig. Alleine diese Stadt ist schon eine Reise wert. Hier der Link auf die deutschsprachige Webseite: Danzig
Infos zur Geschichte, Gegenwart und Tourismus:
In der ARD lief vor einigen Jahren eine Dokumentation über die deutsch-polnische Geschichte der gut letzten 1000 Jahren, beginnend mit den Kreuzritter bis hin zur Gegenwart. Viele Information sind über diesen Links zu finden: Deutsche und Polen
Viele Infos für Touristen, die nach Polen reisen: Tourismusportal Polen, Reisen nach Polen und Infos über Polen
Aber auch hier findet man Info: Polnische Botschaft
Das alte Wirtshaus aus Steinort ist mit sehr viel Liebe zum Detail und zur Geschichte der Herrenhäuser im ehemaligen Ostpreußen in Galkowo wieder aufgebaut worden. Alexander Potocki betreibt hier mit seiner Mutter ein feines Lokal, bietet angenehme Unterkünfte und hat hier zur Erinnerung an Marion Gräfin Dönhoff eine Begegnungsstätte eingerichtet. Wer in die Johannisburger Heide fährt, sollte auf jeden Fall einen Abstecher hierher machen, sich mit der Geschichte auseinandersetzen und die Ruhe genießen. Weitere Infos: Salon Dönhoff in Galkowo
Wer sich genauere Infos zur Geschichte des ehemaligen Ostpreußen und zu allen Ortschaften beschaffen möchte, dem sei die Homepage www.ostpreußen.net empfohlen. Der Link: Zur Geschichte Ostpreußen
Eines der traurigsten und unrühmlichsten Kapitel deutscher Geschichte hat sich im Stadtwald bei Rastenburg abgespielt. Hier wurde die brutale Pläne für den Überfall auf die UdSSR entwickelt, Hitler hat hier die meiste Zeit im Zweiten Weltkrieg verbracht. Aber auch ein Lichtblick des deutschen Widerstandes hat sich hier zugetragen - das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 durch Stauffenberg. Der Link auf die deutschsprachige Webseite: die Wolfsschanze
Die deutsch-polnische Stiftung bemüht sich in dieser Region in besonderer Weise um das Herrenhaus in Steinort und um die Pfarrkirche in Sorquitten. Hier der Link zur deutsch-polnischen Stiftung
Wer sich mal mit uns auf dem Weg nach Masuren machen möchte, dem sei folgende Literatur empfohlen:
- Arno Surminski: Jokehnen oder wie lange fährt man von Ostpreußen nach Deutschland (literarisch leichter, unterhaltsamer Einstieg in das Thema "Ostpreußen")
- Marion Gräfin Dönhoff: Namen, die keiner mehr nennt, Ostpreußen - Menschen und Geschichte. München 1964
- Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten: Erinnerungen eines alten Ostpreußen. Berlin 1989
- Ralph Giordano: Ostpreußen ade, Reise durch ein melancholisches Land. Köln 1994
- Christian Graf von Krockow: Begegnung mit Ostpreußen, 1994
- Klaus Bednarz: Fernes nahes Land Begegnungen in Ostpreußen, Hamburg 1995
- Andreas Kossert: Masuren – Ostpreußens vergessener Süden, Berlin 2001
- Andreas Kossert: Ostpreußen – Geschichte und Mythos, München 2005
- Andreas Kossert: Kalte Heimat – die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945, München 2008
- Waldemar Bzura: Masuren – Schätze der Natur und Architektur, Krakau 2007
Hier soll es demnächst ein Gästebuch geben. Reisende, die mit mir unterwegs waren, haben dann die Möglichkeit, ihre Eindrücke von der Reise zu schildern. Es gibt aber bereits zwei Rückmeldungen:
Lieber Rainer,
um deine Worte aufzugreifen - du hast mich wirklich mit der Masuren-Reise und insbesondere mit der Landschaft infiziert. Ich habe gleich danach noch mal das Buch "Jokehnen oder wie lange fährt man nach Deutschland" (hatte ich wohl vor 25 Jahren mal gelesen) gelesen, aber jetzt natürlich mit einem ganz anderen Bezug. Mich läßt auch z. Z. das Bild noch nicht los, als wir in Jokehnen am Dorfteich gesessen haben und du uns aus dem Buch etwas vorgelesen hast. So hatte ich dann durch das Buch eine viel bessere Vorstellung davon, wie es damals gewesen sein muß. Immer hatte ich auch noch die Landkarte zur Hand und die Orte verfolgen, durch die wir ja z. T. auch geradelt sind.
Dann habe ich mir noch eine Biographie über Marion Dönhoff (Haug von Kuenheim) gekauft, die ich ebenfalls verschlungen habe. Du hast in deinem Reisebericht zur Vorbereitung ja auch noch etliche Lektüre angegeben, da werde ich mich noch mal umsehen. Sicherlich sind wir nicht das letztemal dort gewesen. Was gibt es dort noch für Möglichkeiten, sich umzusehen. Jedenfalls hast du mit dem, wie du uns die Reise "verkauft" hast und mit deiner Ausstrahlung einen unvergeßlich Aufenthalt in Masuren geschenkt! Allein die Pension"Yaga" ist schon eine Reise wert. Ich sagte dir ja schon vor der Reise, daß bei mir erst hinterher die Nachbereitung kommt. Und so ist es jetzt. Ich bin immer noch "unterwegs" - wobei du es jetzt wahrscheinlich schon wieder bist - da kann ich dich glatt beneiden und Frau W. auch.
Hans-Werner ist übrigens diese Tage mit einem Freund auf einer Fahrradstrecke von Jüterbog bis Forst (poln.Grenze) und sicherlich noch weiter, weil die ziemlich viele Kilometer "bolzen" - ob die noch was sehen?
Ich würde ja auch gerne mitradeln, aber das ist mir dann doch zu schnell. Dann lieber mal wieder mit dir nach Masuren...
So, das soll`s nun sein. Nochmals vielen Dank für alles, was du so für uns alle vorbereitet und nachbereitet (das war ja auch eine tolle Überraschung!) hast - habe mir diese Tage noch mal alle Bilder alleine ansehen. Alles Gute für dich und herzliche Grüsse von U.L
Lieber Rainer, nun haben wir alle Photos noch einmal in Ruhe gesehen und bei den meisten auch gemeinsam rekonstruieren können, wo und wann es war und wie der Ort hieß. …..Bevor irgendjemand morgen die gute Stimmung verscheucht, möchte ich mich noch einmal im Hochgefühl des Fast-Noch-Urlaubs bei Dir für die tolle Tour, die sensible Führung und die absolut unaufdringliche aber nicht weniger perfekte Organisation der Reise bedanken. Ich glaube, jeder ist zu seinem persönlichen Ziel gekommen, in seinem persönlichen Tempo und auf seine individuelle Art und Weise - und das will bei einer Gruppenreise viel heißen! Wir werden darüber sicher noch oft reden und reflektieren, was wir gesehen haben, ich habe jedenfalls bei unseren Nachbarn schon mal Werbung gemacht! Mit bestem Gruß H.J.
Lieber Rainer,
schon fast zwei Monate sind ins Land gezogen und ich zehre noch immer von den beeindruckenden Erlebnissen der wunderschönen Landschaft Masurens und dem herrlichen Radfahrwetter. Du hast uns ein abwechslungsreiches Programm geboten. Es war alles so stressfrei...
Als wohltuend und angenehm empfand ich deine Reiseleitung. Ihr - du und Erwin - seid ein gutes Gespann und arbeitet Hand in Hand, so dass sich jeder Teilnehmer nur wohlfühlen kann...
Nochmals danke für die angenehmen Tage UH
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